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fluid horizons

von Niels Weijer


Endlose Linien schweben durch den Raum. Aus Linien werden Kurven. Atmosphärische Interaktionen bunter Körper, die sich langsam aufeinander zubewegen. Schallwellen erzeugen Fantasiewelten, in denen neue Perspektiven entstehen.

„Fluid Horizons“ ist eine auf Partituren basierende Installationsperformance, die sich mit dem Konzept des Verbundenseins und der Sichtbarmachung des Raums dazwischen beschäftigt, der uns verbindet, und mit der Hinterfragung der Grenzen zwischen Objekt und Subjekt, dramaturgisch verbunden durch die Kurven, Kreise und Spiralen.
Inspiriert durch die Arbeit von Steve Paxton sind die vier Tänzer durch zwei neun Meter lange Glasfaserstäbe verbunden. Durch den Stock spüren sie die Bewegungen des anderen und können sich daher als Einheit bewegen, ohne einander anzusehen. Die Bewegung im Raum wird wiederum von einem Computer registriert, der die Daten in Schallwellen übersetzt und so eine unterstützende Klangstruktur für die Aufführung generiert. Der Fokus verschiebt sich kontinuierlich zwischen Subjekt, Objekt und einer Einheit beider und macht das Unsichtbare ebenso sichtbar wie den Raum. Alle performativen Elemente bewegen sich als Einheit und reagieren aufeinander. 

 


Konzept, Choreografie: Niels Weijer
Auftritt: Laura Giuntoli, Saori Hala, Julia Keren Turbahn, Mariana Vieira
Komponist: Michael Tuttle
Kostümdesign: Federico Polucci
Lichtdesign: andreas harder
Mentor: Mike O'Conner
Beratung Dr. Christiane Berger, Prof. Wanda Golonka

Förderung durch Studienstiftung des deutschen Volkes, Prinz Bernhard Cultuurfonds, HZT-Berlin, maChoreographie 

Copyright: Martina Thalhofer
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Copyright: Martina Thalhofer
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